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 Zielsetzung des Vereins

Die Familie als kleinste Einheit in der Gesellschaft trägt eine sehr große Verantwortung für deren Entwicklung. Störungen in diesem „kleinsten Gefüge“ wirken sich unweigerlich negativ auf unser Sozialleben aus. Wie soll ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft entstehen können, wenn unsere Kinder nicht das Vertrauen und die Geborgenheit einer gesunden Familie (in welcher Form auch immer) erfahren dürfen.

Oft fühlen sich doch schon die jungen Eltern mit der neuen Situation „Wir haben ein Kind“ überfordert und alleine gelassen. Der Wandel zu unserer heutigen Leistungsgesellschaft hat gravierende Veränderungen für unser Leben miteinander mit sich gebracht. Der Wegfall der sogenannten Großfamilie, in der man sich mehr umeinander kümmerte, in der die Jüngeren Rat und Hilfe bei den Älteren suchen konnten, hinterlässt ein tiefes Loch. Man hat keine Zeit mehr füreinander, die Werte haben sich verschoben und die Ansprüche steigen immer weiter.

Verhaltensauffällige Kinder, Aggressionen (teilweise schon im Kindergartenalter feststellbar), Randgruppen, Drogen, Gewalt usw. sind die logischen Folgeerscheinungen!

Die „Pfullinger Familienstube“ hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, diese vielschichtige Problematik zu beleuchten und jungen Familien Hilfestellung zu leisten, dort wo sie benötigt wird und dies hauptsächlich mit ehrenamtlichem Engagement.

Das Familienzentrum ist ein für alle offener Stadtteiltreffpunkt wo verloren gegangene Nachbarschaftsbezüge neu geknüpft werden und die Menschen ihr Wohnumfeld aktiv mitgestalten können.

Das Familienzentrum ist ein Ort der Integration wo auch ansonsten oft vergessene gesellschaftliche Gruppen eingebunden werden und sich selber einbringen können, z.B.:

 

  • Alleinerziehende
  • Mütter / Eltern mit Kleinstkindern
  • sozial schwache Menschen
  • Ausländer/innen
  • neu Hinzugezogene

 

Das Familienzentrum bietet Familien entlastende Dienstleistungen, die nicht nur bedarfsorientiert, unbürokratisch und kostengünstig sind, sondern auch die kommunale Infrastruktur bereichern und bisherige Angebotslücken schließen können, z.B.:

 

  • altersgemischte und flexible Formen der Kinderbetreuung, Minikindergärten für Kleinkinder, Kernzeit- und Hausaufgabenbetreuung, Ferienspiele, Angebote für Eltern und Kinder
  • Babysitter- und Tagesmüttervermittlung und Hilfen, wenn Mütter krank sind
  • generationsübergreifende Angebote (Leihoma, gemeinsame Aktivitäten...)

 

Das Familienzentrum bietet Beratung und ist Sammelstelle für vielfältige Informationen ohne bürokratischen Aufwand, ohne längere Wartezeiten und komplizierte Terminplanung, mit geringen Hemmschwellen und kostengünstig.

Mütter sind Alltagsexperten für:

 

  • Erziehungsfragen
  • Partnerschaftsfragen und Familienkonfliktsituationen
  • Haushaltsorganisation
  • Schwangerschaft, Geburt, Nachsorge

 

Das Familienzentrum sorgt für Weiterbildung und Qualifizierung Familienzentren bieten Qualifizierungsange-bote von Müttern für Mütter: Vom Nähkurs bis zum Bewerbungstraining, von der Babysitterschulung bis zum EDV – Kurs. Familienzentren sind informelle Lernorte für das private und öffentliche Leben, denn Mitarbeit

 

  • stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • schafft soziale Kompetenzen
  • erleichtert den Wiedereinstieg in den Beruf
  • fördert die ZufriedenheitPartnerschaftsfragen und Familienkonfliktsituationen

 

Das Familienzentrum ist gelebte Demokratie. Hier können Menschen Verantwortung übernehmen, Interessenvertretung finden und ihr kommunales Leben mitgestalten.